Ein komisches Jahr endet, hofft auf das nächste!

Dieses Jahr ist so unfassbar für uns alle, dass es sich fast nicht mehr in Worte bringen lässt, was alles passiert ist. Einige Eindrücke werde ich aber trotzdem teilen, denn trotz allem sind die negativen, wie auch positiven Aspekte gleichermaßen vorhanden.

Zu Anfang des Jahres war ich nicht sicher, wie ich meine weitere Zukunft gestalten werde und kann. Ich hatte schwer mit den weiteren Planungen zu kämpfen, war lust- und antriebslos. Warum dem so war hat sich in den letzen Tagen deutlich herauskristallisiert, darüber aber weiter unten mehr. Fakt war, dass ich nicht bereit war mehr zu investieren, oder neues anzufangen, oder zu ändern. Es lief irgendwie alles an mir vorbei, einfach so, ich war mut- und saftlos.

Dann kam die erste Krise und ich dachte noch: was ist das jetzt? Ein Wink mit dem Zaunpfahl oder das letzte Aufbäumen? Ich konnte Ende März nicht mehr richtig schlafen und war völlig überfordert mit der neuen Situation alles zu managen, was ich schon länger nicht mehr machen musste, da es durch meine Mitarbeiter, die immer hinter mir und dem Laden stehen und standen, auch gut lief. Aber so konnten wir der neuen Situation nicht entgegentreten. Und so beschlossen wir, als Team, den Salon neu zu gestalten und um zu bauen.

Als wir wieder auf machen durften haben wir sofort fest gestellt, dass es fast geschafft war den Salon in der neuen Form in die neue Zeit zu bringen, aber wir hätten es nicht geschafft ohne eine Änderung der kompletten Struktur. Dieses neue System der Terminbuchung war Hölle und Segen zugleich. So hatten wir anfangs Probleme es arbeiten zu lassen, uns darauf zu verlassen, waren selber oft genervt, haben etliche Kunden verärgert (da sie uns nicht persönlich am Telefon erreichen konnten), haben mehr Zeit gefunden für die Kunden am Stuhl. Es war also wieder alles neu und anders.

Dann kam das völlige Chaos bei mir. Der Wasserschaden, der mich fast endgültig fertig gemacht hätte. Es ging bereits im August los. Ich habe versucht so schnell wie möglich zu agieren und wurde ausgebremst durch widrige Umstände. Sie waren vielfältiger Natur und ich werde mich hier nicht weiter dazu äussern, da es den Rahmen sprengen würde und ich mich an einigen Stellen schon intensiv dazu geäussert habe. 11 mögliche Objekte waren in der Auswahl, eines wurde schon frühzeitig als gut erachtet und durch eine hinterlistige Aktion zu Nichte gemacht. Letztlich habe ich kurz vor der Aufgabe doch noch die vielleicht, und hoffentlich, best mögliche und interessanteste Lösung gefunden.

Jetzt dann kurz vor der Herstellung der eigene Lockdown, da ich einmal nicht aufgepasst habe und dadurch selber infiziert wurde. Bei mir verlief es sehr locker, ich hatte wenige Probleme, letztes Jahr waren genau diese Symptome schon mal da, die diesmal da sein sollten, das war bestimmt auch meine schlechte Verfassung Anfang diesen Jahres. Ich habe immer versucht vorsichtig zu sein, bin vielen damit auch auf den Nerv gegangen und dann wurde ich selber einmal schwach, nur wenigstens einmal Tischtennis mit einem Kumpel und nur zu Hause im grossen Keller. Dieser war wohl doch nicht gross genug …. das war mein Fehler. Meine Mitarbeiter, meine Familie und alle drum herum haben uns bisher gut unterstützt, glaubt mir: ich könnte mich am meisten ohrfeigen für das eine mal schwach werden. Es war sogar ohne ein Bier oder jegliche anderen Alkohol, ich musste nach zwei Stunden Training ja wieder 30 Minuten Heim fahren…..

Jetzt die nächste und letzte Hürde für dieses Jahr, die uns bis ins nächste begleitet. Ich kann nur hoffen, dass wir im Februar fertig sind und den neuen Salon fertig haben, aber wir haben schon so viel geschafft, das sollten wir auch packen können.

Ich hoffe für uns alle, dass das nächste Jahr deutlich anders, neu und inspirierend, friedlich und gesund beginnt, weitergeht und endet.

Ihr Martin Landstein

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