Ab jetzt werden wir nicht mehr testen und hoffen wir müssen es nicht mehr.

Die letzte Wochen waren sehr hart, immer wieder mussten wir die zu behandelnden Kund*innen verlassen um die Kund*innen, die den Salon betreten wollten, zu testen und/ oder den Kommunikationszettel auszufüllen.

Es war sehr aufwändig und hat sehr viel Zeit gekostet, wir habe es am Wochenende in den einzelnen Körperteilen und im Kopf deutlich gespürt.

Es war aber auch schön und ich finde, dass alle Kund*innen sehr diszipliniert, nachsichtig und wohlwollend mit der Situation umgegangen sind.

In soweit : DANKE an alle !

Ab jetzt werden wir den Ball aber zurückspielen müssen und hoffen auf Ihr Verständnis, dass wir jetzt nicht mehr testen und Sie bitte den Zettel am Eingang selber ausfüllen, unterschreiben und uns damit die Arbeit erleichtern. Sie unterschreiben damit, dass Sie entweder getestet, geimpft oder genesen sind. Sie können sich aber auch alternativ selber per App anmelden und abmelden. Das kommt natürlich auch Ihnen zu Gute, da wir schneller und intensiver unserer eigentlichen Arbeit nachgehen können, wir werden weniger abgelenkt sein mit dem Testen und der Nachverfolgung, beides ist weiterhin nötig.

Danke an alle, die das mitgemacht haben. Danke an Vahe, der sich immer umziehen musste zum Testen. Danke an meine andern Mitarbeiter, denn das ist nicht ihr eigentlicher Job.

SOLUTIONS FOR ALL, HAIRCREW FOR YOU !

Fast da!

Leider müssen wir Ihnen mitteilen, dass wir, genauso wie viele andere Friseursalons, noch nicht weiter machen dürfen.

Wir haben unser Ziel fast erreicht und stehen kurz vor der Neueröffnung. Unser Salon ist fast fertig. Die Planung hat sich nur wenig verzögert.

Wir freuen uns auf die neuen Räumlichkeiten. Sicherer für Sie, für uns und bald dann auch wieder normaler für alle.

Ein komisches Jahr endet, hofft auf das nächste!

Dieses Jahr ist so unfassbar für uns alle, dass es sich fast nicht mehr in Worte bringen lässt, was alles passiert ist. Einige Eindrücke werde ich aber trotzdem teilen, denn trotz allem sind die negativen, wie auch positiven Aspekte gleichermaßen vorhanden.

Zu Anfang des Jahres war ich nicht sicher, wie ich meine weitere Zukunft gestalten werde und kann. Ich hatte schwer mit den weiteren Planungen zu kämpfen, war lust- und antriebslos. Warum dem so war hat sich in den letzen Tagen deutlich herauskristallisiert, darüber aber weiter unten mehr. Fakt war, dass ich nicht bereit war mehr zu investieren, oder neues anzufangen, oder zu ändern. Es lief irgendwie alles an mir vorbei, einfach so, ich war mut- und saftlos.

Dann kam die erste Krise und ich dachte noch: was ist das jetzt? Ein Wink mit dem Zaunpfahl oder das letzte Aufbäumen? Ich konnte Ende März nicht mehr richtig schlafen und war völlig überfordert mit der neuen Situation alles zu managen, was ich schon länger nicht mehr machen musste, da es durch meine Mitarbeiter, die immer hinter mir und dem Laden stehen und standen, auch gut lief. Aber so konnten wir der neuen Situation nicht entgegentreten. Und so beschlossen wir, als Team, den Salon neu zu gestalten und um zu bauen.

Als wir wieder auf machen durften haben wir sofort fest gestellt, dass es fast geschafft war den Salon in der neuen Form in die neue Zeit zu bringen, aber wir hätten es nicht geschafft ohne eine Änderung der kompletten Struktur. Dieses neue System der Terminbuchung war Hölle und Segen zugleich. So hatten wir anfangs Probleme es arbeiten zu lassen, uns darauf zu verlassen, waren selber oft genervt, haben etliche Kunden verärgert (da sie uns nicht persönlich am Telefon erreichen konnten), haben mehr Zeit gefunden für die Kunden am Stuhl. Es war also wieder alles neu und anders.

Dann kam das völlige Chaos bei mir. Der Wasserschaden, der mich fast endgültig fertig gemacht hätte. Es ging bereits im August los. Ich habe versucht so schnell wie möglich zu agieren und wurde ausgebremst durch widrige Umstände. Sie waren vielfältiger Natur und ich werde mich hier nicht weiter dazu äussern, da es den Rahmen sprengen würde und ich mich an einigen Stellen schon intensiv dazu geäussert habe. 11 mögliche Objekte waren in der Auswahl, eines wurde schon frühzeitig als gut erachtet und durch eine hinterlistige Aktion zu Nichte gemacht. Letztlich habe ich kurz vor der Aufgabe doch noch die vielleicht, und hoffentlich, best mögliche und interessanteste Lösung gefunden.

Jetzt dann kurz vor der Herstellung der eigene Lockdown, da ich einmal nicht aufgepasst habe und dadurch selber infiziert wurde. Bei mir verlief es sehr locker, ich hatte wenige Probleme, letztes Jahr waren genau diese Symptome schon mal da, die diesmal da sein sollten, das war bestimmt auch meine schlechte Verfassung Anfang diesen Jahres. Ich habe immer versucht vorsichtig zu sein, bin vielen damit auch auf den Nerv gegangen und dann wurde ich selber einmal schwach, nur wenigstens einmal Tischtennis mit einem Kumpel und nur zu Hause im grossen Keller. Dieser war wohl doch nicht gross genug …. das war mein Fehler. Meine Mitarbeiter, meine Familie und alle drum herum haben uns bisher gut unterstützt, glaubt mir: ich könnte mich am meisten ohrfeigen für das eine mal schwach werden. Es war sogar ohne ein Bier oder jegliche anderen Alkohol, ich musste nach zwei Stunden Training ja wieder 30 Minuten Heim fahren…..

Jetzt die nächste und letzte Hürde für dieses Jahr, die uns bis ins nächste begleitet. Ich kann nur hoffen, dass wir im Februar fertig sind und den neuen Salon fertig haben, aber wir haben schon so viel geschafft, das sollten wir auch packen können.

Ich hoffe für uns alle, dass das nächste Jahr deutlich anders, neu und inspirierend, friedlich und gesund beginnt, weitergeht und endet.

Ihr Martin Landstein

Weihnachtszeit – Hoffnungszeit

Liebe Kund*innen (ich hoffe es richtig geschrieben zu haben), Freund*innen und an alle, die mit uns hoffnungsvoll in die Zukunft blicken.

Ich werde nicht anfangen zu lamentieren,

ich werde nicht um Hilfe rufen,

Ich werde nicht sagen: „uns im Salon geht es schlecht“.

Das wäre gelogen.

Danke an alle, die zu uns halten, die bei uns sind und uns immer wieder neue Inspirationen und Kraft geben.

Der Hauptgrund, warum ich schreibe ist aber:

Wir werden umziehen!

Zum 19.12.2020 werden wir unseren Standort in der Schwanallee 30 verlassen. Dies ist dann der letzte Arbeitstag in diesem Jahr.

Es gab einen Wasserschaden, der nicht von uns verursacht wurde, der aber die komplette Neuausrichtung des Salons erforderte. Ich habe immer wieder versucht die bestmögliche Lösung zu finden und den Standort zu halten. Es ist mir nicht gelungen.

Zu viele Wiederstände und eine mögliche fünf- bis sechsmonatige Schließung bei ordentlicher und fachlich korrekt ausgeführter Entsorgung, einem Aus- und Wiedereinbau des Salons, zwangen mich dazu einen alternativen Standort zu finden.

Dies ist mir hoffentlich jetzt gelungen.

Unser neuer Standort ist im Einkaufszentrum Wehrda, Am Bahndamm 2, zwischen Obi und Tegut im Kreisel.

Dort werden wir ab dem 1.2.2021 neu anfangen.

Wir werden kurz vor Weihnachten abbauen und den Januar brauchen zum Einzug.

Weitere Infos werde ich über alle mir möglichen Medien verbreiten lassen.

In der Hoffnung, dass Sie uns weiter begleiten und trotz aller Umstände wünsche ich:

Gute Gesundheit, eine inspirierende und hoffnungsvolle, nicht zu und doch in die richtige Richtung gehende, turbulente Zeit.

Wir schaffen das, immer und immer und immer wieder. Das sollte unser Ziel sein, um dann eine bessere Zukunft zu haben und weitergeben zu können.

Ihr Martin Landstein